SIE FRAGEN - WIR ANTWORTEN

SIE FRAGEN - WIR ANTWORTEN

Wir haben hier häufig gestellte Fragen und Antworten für Sie zusammengestellt. Fehlt eine Frage bzw. eine Antwort? Unten auf der Seite haben Sie die Möglichkeit uns Ihre Frage zu stellen, die wir dann so schnell wie möglich beantworten.

 

Coronavirus

Nein! Nach Erlass der Landesregierung NRW bleiben Spielplätze bis auf Weiteres geschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus eingedämmt werden.

Der öffentliche Publikumsverkehr beim Neusser Bauverein ist in der Zentrale sowie in den Hausmeister- und Mieterbüros stark eingeschränkt. Das bedeutet, dass dort derzeit keine persönliche Beratung angeboten wird.

Wie gewohnt kümmern sich aber die Kundenservice und -vermietungsteams, Instandhaltungstechniker, Hausmeister weiterhin um die Anliegen der Mieter, Interessenten und Kunden – vor allem telefonisch unter den bekannten Nummern oder digital via E-Mail, Live-Chat und Homepage. Mieter werden gebeten das Mieter-Portal oder die App „MeinBauverein“ zu nutzen.

Unsere telefonische Erreichbarkeit ist derzeit: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 13 Uhr.

Derzeit arbeiten viele Mitarbeiter vom Home-Office aus. Anrufer können einfach eine Nachricht auf der Mailbox hinterlassen, die dann aus dem Home-Office abgerufen und bearbeitet werden kann.

Auch in absoluten Notfällen können Sie uns weiterhin erreichen. Dazu bieten wir nach wie vor unseren technischen 24-Stunden-Notdienst an: 02131 127 527.

Vereinbarte Termine werden eingehalten: Bei Vertragsunterzeichnung erhalten Sie einen Schlüsselübergabeschein. Mit diesem machen Sie einen Termin mit dem zuständigen Leerstandsmanager aus. Bei Schlüsselrückgabe nehmen Sie ebenfalls Kontakt zu Ihrem zuständigen Leerstandsmanager auf. Die Kontaktdaten entnehmen Sie Ihrer Kündigungsbestätigung.

Wir wollen auch weiterhin Wohnungen neu vermieten, solange es die Vorgaben der Bundes- oder Landesregierung es ermöglichen. Aus dem NRW-Kontaktverbot leitet sich ab, dass Großbesichtigungen von Wohnungen nicht erlaubt sind. Besichtigungen können jeweils mit einzelnen Interessenten unter den Hygienebestimmungen stattfinden. Den genauen Ablauf wird Ihr Ansprechpartner mit Ihnen abstimmen.

Beachten Sie hierzu bitte die derzeit aktuellen Vorgaben und Regelungen. Mit einer Rechtsverordnung hat die NRW-Landesregierung schärfere Regeln zur Eindämmung der Corona-Epidemie beschlossen.

Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen sind untersagt. Das gilt auch für Umzüge mit privaten Helfern. Ausgenommen von dieser Einschränkung seien Ehegatten, Lebenspartner, in häuslicher Gemeinschaft lebende Personen und „Verwandte in gerader Linie“, Eltern, Kinder und Enkelkinder.

Laut NRW-Staatskanzlei sei professionelle Hilfe beim Umzug durch einen Dienstleister weiterhin erlaubt. Allerdings müssen Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden. Dazu gehöre: häufiges und gründliches Händewaschen, Nieshygiene und Abstand wahren.

Wenden Sie sich bei der Frage auch an das Bürgertelefon der Stadt Neuss unter Telefon 02131/909090.

Notwendige Termine wie eine Schlüsselübergabe ist nach Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygienebestimmungen weiterhin möglich: Es müssen also Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden. Dazu gehört: häufiges und gründliches Händewaschen, Nieshygiene und Abstand wahren. Den genauen Ablauf teilt Ihnen Ihr Ansprechpartner mit.

Ja, notwendige Termine wie eine Schlüsselübergabe ist nach Terminvereinbarung unter Einhaltung der Hygienebestimmungen weiterhin möglich: Es müssen also Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen getroffen werden. Dazu gehört: häufiges und gründliches Händewaschen, Nieshygiene und Abstand wahren.
Den genauen Ablauf teilt Ihnen Ihr Ansprechpartner mit.

Leider kommt es bei den für den Bauverein tätigen Firmen und Betrieben auch zu Einschränkungen. Deshalb können bis auf Weiteres nur Notreparaturen, wie z. B. Heizungsausfälle und Rohrbrüche, ausgeführt werden.

Unseren technische 24-Stunden-Notdienst erreichen Sie unter:
02131 127 527.

Setzen Sie sich in diesem Fall umgehend mit Ihrem Kundenservice- und Vermietungsteam in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen nur dann helfen können, wenn wir wissen, wie es zu der Verzögerung kam. Wir versuchen dann gerne eine individuelle Lösung zu finden.

Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Mieter, die ihre Wohnung bereits gekündigt haben, können diese Kündigung wieder rückgängig machen, wenn ein Umzug derzeit nicht möglich ist. Aber: Das geht nur dann, wenn die Wohnung nicht bereits wieder vermietet wurde.

Bitte wenden Sie sich umgehend an Ihr Kundenservice- und Vermietungsteam. Wenn Probleme bestehen, können individuelle Mietzahlungsvereinbarungen geschlossen werden. Bitte beachten Sie, dass wir nur dann helfen können, wenn wir nachvollziehbar wissen, wie es zu der Verzögerung kam.

Nein. Die Neusser Bauverein AG steht auch in dieser schwierigen Corona-Krise ihren Mietern weiterhin zur Seite. Kein Mieter des Neusser Bauvereins muss befürchten, seine Wohnung wegen dieser Krise zu verlieren. Bitte wenden Sie sich bei Zahlungsschwierigkeiten umgehend bei Ihrem Kundenservice- und Vermietungsteam. Dort kann für Sie eine individuelle Lösung gefunden werden.

Wenden Sie sich bitte an Ihr jeweiliges Kundenservice- und Vermietungsteam. Unsere Mitarbeiter sind jederzeit für Gespräche offen und vermitteln auf Wunsch auch Gespräche mit unseren Sozialpartnern. Diese können dabei unterstützen, Wohngeld oder andere sozialrechtlichen Ansprüche geltend zu machen. Sollten Sie durch die Krise in Zahlungsschwierigkeiten geraten, können wir für Sie eine individuelle Lösung finden.

Ja. Unsere Mietarbeiter sind weiterhin für Sie da. Sie erreichen uns unter den bekannten Nummern der Kundenservice- und Vermietungsteams, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 13 Uhr. Derzeit arbeiten auch viele Mitarbeiter vom Home-Office aus. Wenn Sie Ihren Ansprechpartner mal nicht sofort erreichen, hinterlassen Sie bitte eine Nachricht auf der Mailbox. Diese kann auch aus dem Home-Office abgerufen und bearbeitet werden.

Der Mieter ist unabhängig von der Corona-Pandemie weiterhin dazu verpflichtet, seine Miete fristgerecht zu zahlen. Allerdings kann der Vermieter zwischen April und Juni 2020 den Mieter aufgrund von Mietrückständen nicht fristlos kündigen, wenn der Mieter glaubhaft nachweisen kann, dass er in Folge der COVID-19-Pandemie zeitweise keine Miete zahlen kann. Zur Glaubhaftmachung kann er sich entsprechender Nachweise, einer Versicherung an Eides Statt oder sonst geeigneter Mittel bedienen.

Hierfür kommen in Frage: Der Nachweis der Antragstellung beziehungsweise die Bescheinigung über die Gewährung staatlicher Leistungen wie Wohngeld oder andere sozialrechtliche Ansprüche, Bescheinigungen des Arbeitgebers oder andere Nachweise über das Einkommen beziehungsweise über den Verdienstausfall. Dem Mieter wird die Möglichkeit eingeräumt seine Mietschulden bis 30. Juni 2022 zu begleichen.

Gibt es allerdings Zahlungsrückstände aus früheren Zeiträumen, die zur Kündigung berechtigen oder sonstige Kündigungsgründe, wie mietvertragswidriges Verhalten (Lärm, Tätlichkeiten, Vandalismus) ist eine Kündigung weiterhin zulässig.

Sie können dies durch entsprechende Nachweise, einer eidesstattlichen Versicherung oder sonstiger geeigneter Mittel bedienen. Hierfür kommen in Frage: Der Nachweis der Antragstellung beziehungsweise die Bescheinigung über die Gewährung staatlicher Leistungen wie Wohngeld oder andere sozialrechtliche Ansprüche, Bescheinigungen des Arbeitgebers oder andere Nachweise über das Einkommen beziehungsweise über den Verdienstausfall. Dem Mieter wird die Möglichkeit eingeräumt seine Mietschulden bis 30. Juni 2022 zu begleichen.

Ihre Mietschulden, die aufgrund der COVID-19-Pandemie entstanden sind, können Sie bis zum 30. Juni 2022 begleichen.

Gibt es Zahlungsrückstände aus früheren Zeiträumen, die zur Kündigung berechtigen oder sonstige Kündigungsgründe, wie mietvertragswidriges Verhalten (Lärm, Tätlichkeiten, Vandalismus) ist eine Kündigung weiterhin zulässig.

Ja. Selbstverständlich steht der Bauverein auch in den schwierigen Zeiten seinen gewerblichen Mietern zur Seite, um gemeinsame, individuelle Lösungen zu finden.

Bitte wenden Sie sich umgehend an unseren Kollegen Eric Feuchthofen unter Telefon 02131/127449 oder per E-Mail unter eric.feuchthofen@neusserbauverein.de. Die Neusser Bauverein steht auch in den schwierigen Zeiten seinen gewerblichen Mietern zur Seite, um eine gemeinsame, individuelle Lösung zu finden.

Betriebs- und Heizkosten

Wenn Sie den ersten Termin der Ablese-Firma verpasst haben, erhalten Sie einen kostenfrei neuen Termin. Halten Sie auch diesen Termin nicht ein, können die Zählerstände in Ihrer Wohnung nicht abgelesen werden. Ihre Verbräuche müssen dann geschätzt werden. Jeder weitere Termin ist kostenpflichtig.

Heizkosten: Die Heizkosten werden zu 50-70% nach dem tatsächlichen Verbrauch und zu 30-50% nach m²-Nutzfläche verteilt. Bitte beachten Sie hierbei, dass somit auch Kosten entstehen, wenn die Wohnung nicht beheizt wird.

Warmwasserkosten: Die Warmwasserkosten werden ebenfalls zu 50-70% nach Verbrauch und zu 30-50% nach m²-Nutzfläche verteilt.

Kaltwasserkosten: Die Kaltwasserkosten werden zu 100% nach Verbrauch verteilt, wenn alle beteiligten Wohnungen mit Kaltwasserzählern ausgestattet sind. Sollten keine oder nur vereinzelte Wohnungen mit Kaltwasserzählern ausgestattet sein, so müssen die Kosten zwingend nach m²-Nutzfläche abgerechnet werden.

Der Hausmeister ist für die Erhaltung und Bewirtschaftung unserer Bestandsimmobilien unabkömmlich. In folgender Aufstellung erhalten Sie einen kurzen Einblick in die Aufgabengebiete unserer Hausmeister.

Tätigkeiten unserer Hausmeister:

  • Überwachung der gemeinschaftlichen Beleuchtungseinrichtungen und technischer Anlagen, sowie  Kontrolle der einwandfreien Funktion von Gebäudeteilen, wie z.B. die Hauseingangstüren
  • Kontrolle über die Einhaltung der Hausordnung
  • Überwachung der Gemeinschaftsflächen auf abgestellte und gefährliche Gegenstände
  • Überwachung der Durchgangs- und Fluchtwege
  • Meldung von besonderen Vorkommnissen an zuständige Sachbearbeiter
  • Sicherungsmaßnahmen am Gebäude
  • Einweisung und Überwachung der fachlichen Kundendienste bei Wasserversorgung, Personenaufzügen, Zentralheizungen, etc.

Zu den Hausreinigungskosten gehören, je nach Objekt, grundsätzlich folgende Leistungen:

  • Treppenhaus-, Laubengangs-, Aufzugs- und Kellerreinigung
  • Reinigung der Glas- und Fensterflächen
  • Reinigung der Vordächer und Außenflächen
  • Ungezieferbekämpfung

Es kommt nicht darauf an, ob Sie den Aufzug tatsächlich nutzen, sondern ob Sie die Möglichkeit dazu haben.

Nach einer Anpassung erhalten Sie im Anschreiben jeder Betriebs- und Heizkostenabrechnung Ihre neue Mietzusammensetzung mit Fälligkeitsdatum.

Sollte dies der Fall sein, kümmern Sie sich bitte rechtzeitig um die entsprechende Änderung Ihres Dauerauftrages oder um Beachtung der neuen Mietsumme bei Einzelüberweisungen.

Sollten Sie uns ein SEPA-Lastschriftmandat erteilt haben, ziehen wir die geänderte Mietsumme automatisch von dem uns bekannten Konto ab dem genannten Fälligkeitsdatum ein.

Bitte reichen Sie die Schreiben beim Jobcenter ein, wenn dieses Ihre Miete übernimmt.

Um der Gefahr einer unerwarteten Nachzahlung zu entgehen, empfehlen wir immer eine höhere monatliche Vorauszahlung, als tatsächliche Kosten angefallen sind.

Zum Zeitpunkt der Erstellung der Betriebskostenabrechnung vergleichen wir daher jedes Mal Ihre Vorauszahlungen mit den tatsächlich angefallenen Kosten. Unter Berücksichtigung etwaiger Kostensteigerungen passen wir Ihre Vorauszahlungen daher je nach Bedarf an.

Bitte wenden Sie sich hierzu an Ihr Vermietungsteam.

Sollten Sie an unserem SEPA-Lastschriftverfahren teilnehmen, wird das Guthaben, bzw. die Nachzahlung automatisch mit der nächsten Mietzahlung von uns verrechnet.

Zahlen Sie Ihre Miete per Einzelüberweisung oder Dauerauftrag, so sollten Sie uns bei einem Guthaben Ihre Bankverbindung schriftlich und unterschrieben mitteilen, damit wir Ihnen dieses auszahlen können. Hierfür können Sie das beigelegte Formular verwenden. Die Auszahlung erfolgt in der Regel innerhalb von 4 Wochen. Eine Nachzahlung muss in diesem Fall per Einzelüberweisung angewiesen werden.

Die jährliche Betriebs- und Heizkostenabrechnung muss nach §556 BGB dem Mieter spätestens bis zum Ablauf des folgenden Abrechnungsjahres zugestellt werden. Sie erhalten diese also immer bis spätestens zum 31.12. des Folgejahres. Diese Regel gilt auch, wenn Sie im Laufe einer Abrechnungsperiode kündigen. Einzelabrechnungen (z.B. direkt nach Auszug) erhalten Sie nicht.

Beispiel: Ihre Betriebskostenabrechnung für das Jahr 2017 wird im Jahr 2018 erstellt. Sie erhalten diese bis spätestens zum 31.12.2018. Wir sind bemüht die Abrechnungen jährlich zum ähnlichen Zeitpunkt zu versenden. Allerdings können wir Verzögerungen, meist aufgrund von Abhängigkeiten dritter Unternehmen, leider nicht ausschließen.

Die kalten Betriebskosten werden überwiegend nach der Wohnfläche (m²) auf die Mieter umgelegt. Ausnahmen gibt es nur bei Kostenpositionen, bei denen zum Beispiel Zähler für Wasser/Abwasser vorhanden sind. Diese Posten werden nach Verbrauch abgerechnet.
Die Heizkosten sind ebenfalls verbrauchsabhängig (siehe „Wie werden die Heiz-, Warm- und Kaltwasserkosten auf die Mieter verteilt?“). Die Personenanzahl ist somit nicht von Bedeutung.

Das Abrechnungsergebnis ist abhängig von den Betriebs- und Heizkosten, die lediglich anteilig für Ihre Wohnung angefallen sind. Sind die geleisteten Vorauszahlungen im Abrechnungsjahr geringer, als die entstandenen Kosten, so wird eine Nachzahlung fällig. 

Sollte Ihr Nachbar für das gleiche Abrechnungsjahr ein höheres Guthaben erhalten haben, so kann dies folgende Gründe haben: 

  • Die verbrauchsabhängigen Kosten, z.B. Wasser oder Heizkosten waren bei Ihrem Nachbarn geringer, da er weniger verbraucht hat
  • Die Wohnfläche Ihres Nachbarn ist geringer. Der Großteil der kalten Betriebskosten wird nach Wohnfläche umgelegt. Durch Ihre größere Wohnung, wurden auch anteilig mehr Kosten auf Ihre Wohnung umgelegt
  • Sie haben weniger Vorauszahlungen während des Abrechnungsjahres geleistet

Die Neusser Bauverein AG hat viele Wohnungen auf Funkheizkostenverteiler umgerüstet. Diese Geräte übertragen die Verbrauchsdaten per Funk: Die betreffenden Wohnungen müssen für die Ablesung also gar nicht mehr betreten werden.

Wichtig für die Berechnung Ihres Anteils ist das Ende Ihres Mietvertrages, welches wir Ihnen schriftlich in der Kündigungsbestätigung mitgeteilt haben. Sollten Sie die Wohnung bereits beispielsweise zum 27.03. eines Jahres übergeben haben, so müssen Sie trotzdem die Betriebs -und Heizkosten bis zum 31.03. des Jahres bezahlen. Die Abrechnung erhalten Sie im darauffolgenden Jahr.

Mietvertrag

Auch wenn das Jobcenter die Miete direkt an uns zahlt, bleiben Sie weiterhin Mietvertragspartner und somit unser Ansprechpartner. Bitte reichen Sie alle Mietänderungen (z.B. Staffelmiete) und Betriebs-/Heizkostenabrechnungen beim Jobcenter ein.

Setzen Sie sich in diesem Fall umgehend mit Ihrem Vermietungsteam in Verbindung. Bitte beachten Sie, dass wir Ihnen nur dann helfen können, wenn wir wissen, wie es zu der Verzögerung kam.

Die Miete ist spätestens bis zum 3. Werktag eines jeden Kalendermonats an uns zu zahlen.

Dies ist möglich, erfordert jedoch eine Teilkündigung mit der Unterschrift beider Vertragspartner. Gerne können Sie das Formular zur Teilkündigung bei uns anfordern oder hier herunterladen.

Häufig hilft ein klärendes Gespräch mit Ihrem Nachbarn. Oft weiß dieser nicht, dass Sie sich durch sein Verhalten gestört fühlen. Sollten Sie vor einem nicht lösbaren Konflikt stehen, können Sie sich an unser Sozialmanagement wenden.

Sobald Sie sich im Mieterportal anmelden, wird Ihr Mietvertrag innerhalb weniger Tage automatisch hochgeladen. Bei postalischer Zusendung fällt eine Kopiergebühr an.

Die gesetzliche Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Zwecks abweichenden Vereinbarungen prüfen Sie bitte Ihren Mietvertrag.

Beispiel: Wenn Sie bis spätestens zum 03.08.2018 kündigen, dann endet Ihr Vertragsverhältnis am 31.10.2018 (3 Monate zum Monatsende).

Nein, die Kaution dient möglichen Ansprüchen nach Beendigung des Mietverhältnisses.

In der Regel überweisen wir Ihnen die Kaution 2 bis 3 Monate nach Auszug zurück, spätestens allerdings nach 6 Monaten.

Bitte kommen Sie mit dem gültigen Personalausweis und der aktuellen Schufa-Auskunft der eintretenden Partei zu uns in die Sprechstunde.

Bitte wenden Sie sich an Vodafone/Unitymedia an den Rund-um-die-Uhr-Service unter der Rufnummer 0221/466 191 05. Unter 0221/466 191 05 können Sie sich individuell beraten lassen. Bitte erwähnen Sie hierbei, dass Sie Mieter der Neusser Bauverein AG sind.

Gerne stellen wir Ihnen die Vermieterbescheinigung auf Anfrage im Mieterportal zur Verfügung oder senden Ihnen diese postalisch zu. Sollten Sie die Bescheinigung abholen wollen, ist dies an unserem Empfang im Erdgeschoss möglich.

Unseren 24-Stunden Notdienst für die schnelle Hilfe bei Beispielsweise Wasserschäden, Strom- und Heizungsausfall, Rohrschäden, etc. erreichen Sie unter der Telefonnummer 02131/127-527.

Alle weiteren Schäden, melden Sie bitte Ihrem Instandhaltungstechniker Ihres Vermietungsteams.

Wohngeld

Als staatliche Sicherungssysteme stehen zum einen das Wohngeld und zum anderen die Leistungen nach dem SGB II (Grundsicherung – „Hartz 4“) zur Verfügung. Das Wohngeld ist vorrangig.

Menschen, die sich aus eigener Kraft am Wohnungsmarkt keinen angemessenen Wohnraum leisten können, erhalten zu den Mietkosten einen staatlichen Zuschuss, der angemessenes und familiengerechtes Wohnen sichern soll. Diesen Zuschuss nennt man Wohngeld.

Wohngeldberechtigt sind alle Personen, die zur Miete wohnen und deren monatliches Haushaltsgesamteinkommen unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Beispielsweise kann ein Einpersonenhaushalt in München mit 1.700 EUR Monatsverdienst (brutto) noch ein geringes Wohngeld beziehen. Bei alleinstehenden Rentnern sollte unabhängig vom Wohnort ein Anspruch bei einer Rente ab 1.000 EUR geprüft werden.

Keinen Anspruch auf Wohngeld haben Bezieher von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder BAföG, da ihre Wohnkosten im Rahmen der Leistungen bereits berücksichtigt werden.

Das Wohngeld können Sie bei den Wohngeldbehörden der Gemeinde-, Stadt-, Amts- oder Kreisverwaltungen beantragen. Informieren Sie sich darüber, wer in Ihrer Gemeinde für das Wohngeld zuständig ist. Auf der Webseite der zuständigen Behörde erhalten Sie auch entsprechende Antragsformulare.

Viele Bundesländer bieten Erleichterungen im Rahmen der Antragsstellung und der Plausibilitätsprüfung an.


Im Rahmen des Erstantrag benötigen die Wohngeldstellen auf jeden Fall

  • Mietnachweis
  • Einkommensnachweis (mind. letzte Abrechnung)
  • Wenn Kurzarbeitergeld: im Idealfall erste Abrechnung unter Berücksichtigung von
    Kurzarbeitergeld, sonst mindestens die betriebliche Vereinbarung zum Kurzarbeitergeld.

Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Miete – oder bei Eigentümern nach der Belastung – und dem Gesamteinkommen. Als Haushaltsmit- glieder zählen Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, Personen, die mit dem Wohn- geldberechtigten zusammenleben oder bereit sind, Verantwortung füreinander zu tragen.

Die Berechnung des Wohngeldes erfolgt anhand sogenannter Mietenstufen. Gemeinden und Kreise werden anhand der durchschnittlichen Miethöhe vor Ort in Mietenstufen von I bis VI eingeteilt. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Miete, die Sie tatsächlich zahlen, zählt, sondern festgelegte Höchstbeträge, die wiederum von den Mietenstufen abhängen. Bei Ihrem Gesamteinkommen zählt das Bruttoeinkommen. Von diesem Betrag werden abhängig von der Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Im Internet stehen Ihnen kostenlose Wohngeldrechner zur Verfügung, anhand derer Sie grob einschätzen können, ob Ihnen Wohngeld zusteht. Entsprechende Wohngeldrechner finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums des Inneren für Bau und Heimat unter https://www.bmi.bund.de/DE/themen/bauen-wohnen/stadt-wohnen/wohnraumfoerderung/wohngeld/wohngeldrechner-2020-artikel.html oder unter www.wohngeld.org.

Wohngeld wird ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde, gewährt und in der Regel für 12 Monate bewilligt. Anschließend ist ein neuer Antrag erforderlich. Erhalten Sie bereits Wohngeld, so muss – wie bisher – kein neuer Antrag gestellt werden. Allerdings gilt auch dies nur innerhalb des sogenannten Bewilligungszeitraums.

Zielgruppe sind Menschen/Haushalte ohne eigenständige Einkommenserzielung, die auch kein Arbeitslosengeld (ALG I) erhalten. In der aktuellen Situation kann das auch Selbststän- dige betreffen, die COVID-19-bedingt unmittelbar ohne Einkommen dastehen.

Betroffene stellen unmittelbar beim zuständigen Jobcenter einen Antrag auf Grundsicherung und Übernahme der vollen Wohnkosten.

Ja. Erstanträge können einfach formlos schriftlich, ohne persönliche Vorsprache (direkt über den Hausbriefkasten des Jobcenters) oder telefonisch gestellt werden. Zu empfehlen ist die schriftliche Beantragung, da die bekannten Jobcenter-Telefonnummern aktuell kaum erreich- bar sind. Ggf. ist es sinnvoll, zum Nachweis die schriftliche Antragstellung bezeugen zulassen.

Anträge können gestellt werden unter: https://www.arbeitsagentur.de/m/corona-grundsicherung/

Wohnungssuche

Wir vermieten auch an Kunden des Jobcenters. Voraussetzung für die Anmietung ist u.a., dass Sie die Zustimmung zur Kostenübernahme des Jobcenters erhalten.

Ja, eine Kaution in Höhe von 3 Kaltmieten muss hinterlegt werden. Wir akzeptieren jedoch auch Bürgschaften des Jobcenters/Sozialamtes.

Der Wohnberechtigungsschein (WBS) A ist für geringer Verdienende vorgesehen und wird für alle öffentlich geförderten Wohnungen ausgestellt. Zum Bezug einer öffentlich geförderten Wohnung ist der Wohnberechtigungsschein A zwingend erforderlich.

Der Wohnberechtigungsschein (WBS) B gilt für Personen, die die Einkommensgrenze für den Wohnberechtigungsschein A um max. 40 % überschreiten. Dieser Wohnberechtigungsschein B wird für eine bestimmte Wohnung ausgehändigt.

Neben unseren freifinanzierten Wohnungen bieten wir auch öffentlich geförderte Wohnung an, für die Sie einen Wohnberechtigungsschein benötigen. Den Wohnberechtigungsschein können Sie beim Wohnungsamt der Stadt Neuss, Markt 2, 41460 Neuss beantragen.

Hier können Sie herausfinden, ob Sie berechtigt sind, einen Wohnberechtigungsschein (WBS) zu erhalten.

Einsicht in Ihre Schufa ist Voraussetzung für Mietvertragsabschlüsse.

Nachdem Sie sich bei uns registriert haben, erhalten Sie postalisch Angebote für Wohnungen, welche Ihren angegebenen Kriterien entsprechen. Eine Kontaktaufnahme Ihrerseits ist alle 3 Monate notwendig, um weiterhin als Interessent in unserer Bewerberkartei geführt zu werden.

Gerne laden wir Sie zu unserer offenen Sprechstunde ein. Für die Anmeldung benötigen Sie lediglich Ihren gültigen Personalausweis. Sollte es Ihnen nicht möglich sein, uns persönlich aufzusuchen, können Sie sich hier online registrieren.

Mieterportal

Klicken Sie bitte auf „Passwort vergessen“ und folgen den Anweisungen. Anschließend erhalten Sie eine Mail und können dann ein neues Passwort vergeben.

Registrieren Sie sich einfach unter mieterportal.neusserbauverein.de mit Ihrem persönlichen Code den Sie postalisch oder nach Vertragsabschluss erhalten. Eine Anleitung zur Registrierung finden Sie hier. Sollten Sie das Schreiben mit Ihrem persönlichen Code verlegt haben, senden wir Ihnen diesen gerne erneut zu.

Sie haben die Möglichkeit sich hier anzumelden oder mobil über unsere Smartphone App „MeinBauverein“, welche im AppStore oder Google Play Store kostenlos erhältlich ist.

Das Mieterportal ist ein kostenloses Serviceangebot, um mit uns schnell und unkompliziert Kontakt aufzunehmen.

Das Bauverein-Mieterportal bietet folgende Vorteile:

  • Verwaltung Ihrer persönlichen Kontaktdaten
  • Zugriff auf Ihre persönlichen Vertragsdokumente, Nebenkostenabrechnungen, etc.
  • Übersicht Ihrer aktuellen Vertragsdaten
  • Kontaktaufnahme bei Anträgen, Beschwerden und Schadensmeldungen
  • Übersicht und Status zu Ihren Kontaktaufnahmen

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