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Bauverein unterstützt Streetwork im Neusser Süden mit einer Spende

SKM-Vorstand Philip Benning (4.v.l.) und SKM-Geschäftsführer Franz Beering-Katthagen (5.v.l.) nahmen einen symbolischen Scheck in Höhe von 3000 Euro von Bürgermeister Reiner Breuer (3.v.r.), Aufsichtsratsvorsitzender der Neusser Bauverein AG, Vorstandsvorsitzendem Frank Lubig (3.v.l.) und seinem Kollegen Dirk Reimann (2.v.l.) entgegen.

Der SKM-Neuss hilft und unterstützt mit Streetwork in den Stadtteilen Erfttal, Weckhoven und auf der Südlichen Furth jungen Leuten bei allen möglichen Problemen und Lebenslagen weiter. Diese wertvolle Arbeit unterstützt der Bauverein mit einer großzügigen Spende.

Der Kirmesplatz in Erfttal ist längst außerhalb des Schützenfestes zum Treffpunkt geworden: Bis zu 30 Nationen und unterschiedliche Kulturen kommen hier zusammen und treffen sich in einem der sieben Container, die dort Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen im Neusser Süden eine Zuflucht bieten. „Unser Streetwork-Angebot wird gut angenommen“, erzählt Sozialarbeiter Ridvan „Richie“ Ucar.

Gestartet ist das Angebot vor 17 Jahren in einem weißen Bauwagen an der Lechenicher Straße in Erfttal. Neue Anlaufpunkte für Menschen mit Problemen aller Art sind mit Weckhoven und an der Zufuhrstraße (südliche Furth) hinzugekommen. Träger der Streetworker ist der Sozialdienst Katholischer Männer (SKM) Neuss. Finanziert wird das Projekt mit Hilfe der Stadt, die die Personalkosten übernimmt.

Auf dem Erfttaler Kirmensplatz an einem der Container nahmen jetzt der SKM-Vorstandsvorsitzende Philip Benning und SKM-Geschäftsführer Franz Beering-Katthagen einen symbolischen Scheck in Höhe von 3000 Euro von Bürgermeister Reiner Breuer, Aufsichtsratsvorsitzender der Neusser Bauverein AG, Vorstandsvorsitzendem Frank Lubig und seinem Kollegen Dirk Reimann entgegen. Traditionell verzichtet das Wohnungsunternehmen in der Weihnachtszeit auf Präsente und spendet für einen guten Zweck.

Streetwork richtet sich an Jugendliche, Heranwachsende und junge Erwachsene, die aus unterschiedlichen Gründen von anderen Hilfseinrichtungen und deren Angeboten nicht erreicht werden und für die der öffentliche Raum zum überwiegenden Lebensraum geworden ist.

„Der SKM Neuss leistet mit dieser sehr unmittelbaren und direkten Stadtteilarbeit einen wichtigen Beitrag zu stabilen sozialen Verhältnissen auch in den Quartieren des Neusser Bauvereins“, sagt Bürgermeister Reiner Breuer.

„Wir sind für alle da“, sagt „Richie“ Ucar. Er kümmert sich um die Jugendlichen, Heranwachsenden und jungen Erwachsenen im Neusser Süden: Der Sozialarbeiter sucht beispielsweise mit Obdachlosen eine Wohnung, treibt Schulschwänzer zurück in den Unterricht, geht mit Arbeitslosen zum Amt oder hilft auch dabei, einen Ausbildungsplatz zu finden. Die Aufgaben sind ganz unterschiedlich. „In den vergangenen 17 Jahren haben wir viel erreicht.“

Mit der Streetwork-Arbeit konnte die Lebenswelt von Jugendlichen und von jungen Erwachsenen lebenswerter gestaltet werden. „Daher möchten wir gerne die Arbeit unterstützen und hoffen, dass unsere Spende einen Beitrag dazu leistet, Hilfesuchenden weiterhin die nötige fachmännische Beratung zukommen zu lassen“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Lubig.

Die Spende solle so zum einen für nötige Reparaturen an Containern/Bauwagen dienen. „Zum anderen gibt es immer wieder Fälle von Menschen in wirklicher Not. Es ist toll, wenn man dann schnell und unbürokratisch helfen kann und dafür einen Etat zur Verfügung hat“, sagt SKM-Geschäftsführer Franz Beering-Katthagen.

In den Räumlichkeiten des Bürgerhauses in Erfttal haben die Streetworker ein Büro, in dem sich drei Computer mit Internetanschluss befinden. Hier haben die jungen Erwachsenen die Möglichkeit, auch außerhalb der offiziellen Öffnungszeiten, gemeinsam mit fachmännischer Hilfe nach Jobangeboten zu suchen und zugleich ihre Bewerbung zu schreiben. Zudem finden Gespräche über Freundschaften, Konfliktsituationen in der Schule, zu Hause oder auf der Arbeit statt.

Presseinformation vom 1. Februar 2019 (PDF)