Geld und Energie sparen

Geld und Energie sparen und dabei noch nachhaltig handeln? Wir zeigen Ihnen, wie das funktioniert. Mit einfachen Tipps und Tricks können Sie dafür sorgen, dass die nächste Strom- oder Heizkostenabrechnung geringer ausfällt. Auch in Ihrer Freizeit oder beim Einkaufen können Sie nachhaltiger handeln und dabei eine Menge Geld sparen.

Hinter den Bildern finden Sie wertvolle Tipps, wie sie gleichzeitig Ihren Geldbeutel und auch das Klima schonen.

Plastiktüten vermeiden

Die Deutschen verbrauchen durchschnittlich 71 Plastiktüten im Jahr. Insgesamt werden jedes Jahr 311 Millionen Tonnen Plastik produziert, das dann teilweise auch in den Weltmeeren landet. Hier lohnt es sich – auch aus finanzieller Sicht – auf einen Jutebeutel umzusteigen.

Obst- und Gemüsebeutel verwenden

Beim Kauf von losem Obst und Gemüse sollten Sie einen wiederverwendbaren Obst- und Gemüsebeutel verwenden, statt es in Plastiktüten zu packen.

Müll richtig trennen

Die richtige Mülltrennung hat große Auswirkungen auf das Recyclingsystem – und auf den Geldbeutel. Denn Restmüllbehälter kosten – je weniger Restmüll verbraucht wird, desto weniger muss gezahlt werden. Mülltrennung fällt leichter, wenn Papier-, Plastik-, Bio- und Restmüll getrennt voneinander aufbewahrt werden.

Energie sparen beim Kochen

Herdplatte, Topf und Deckel sollten die gleiche Größe haben, so können Sie den Inhalt am schnellsten zum Kochen bringen. Das spart Zeit und Energie. Während des Kochens sollte der Deckel möglichst lange auf dem Topf bleiben, um die Hitze am Entweichen zu hindern.

Küchengeräte optimal bedienen

In vielen Fällen muss der Backofen nicht vorgeheizt werden, auch wenn Rezept und Verpackung es vorsehen. So können bis zu 20 Prozent Strom gespart werden. Die Spülmaschine reinigt optimal bei 50 Grad Celsius. Das Eco-Programm kann hier zehn Cent pro Waschgang sparen. Ist die Spülmaschine voll beladen, ist sie sparsamer als der Abwasch von Hand.

Energiespartipps

Wechseln Sie Ihre Leuchtmittel. LED-Glühlampen sind erschwinglich und haben sich bald rentiert – denn sie können den Energiebedarf für Licht um bis zu 90 Prozent senken.

Ein weiterer Tipp: Geräte, die nicht verwendet werden, sollten Sie ausschalten und nicht im Stand-by laufen lassen.

Der richtige Waschgang

Waschen Sie Ihre Wäsche erst, wenn die Maschine wirklich voll ist. Mit dem heutigen Waschmittel reichen niedrige Temperaturen von 20 bis 40 Grad für eine gute Hygiene aus. Dabei sollten Sie auch auf die Dosierung achten. Verwenden Sie nicht mehr Waschmittel als nötig.

Auch hier kann das Ökoprogramm den Stromverbrauch reduzieren.

Wasser sparen

Achten Sie darauf, dass der Wasserhahn richtig zugedreht ist. Tropft ein Hahn alle zwei Sekunden, gehen im Jahr rund 800 Liter Wasser verloren.

Auch beim Zähneputzen, Haare waschen oder Hände einseifen sollten Sie den Wasserhahn nicht durchgängig laufen lassen. So können Sie in einem Drei-Personen-Haushalt 5,5 Kubikmeter Wasser oder etwa 22 Euro sparen.

Heizkosten senken

Jeder Grad weniger spart etwa sechs Prozent Heizenergie. Stellt man die Heizung auf optimale 20 Grad spart man so etwa 30 Prozent.

Statt auf Kipp sollte im Winter etwa zwei bis drei Mal am Tag für zehn Minuten stoßgelüftet werden.

Lebensmittelverbrauch senken

Ein Essensplan hilft dabei, gezielt nur das einzukaufen, was wirklich benötigt wird. Ein Einkaufszettel verhindert teure Spontaneinkäufe und trägt dazu bei, dass weniger gekaufte Waren wieder im Müll landen.

Statt Fertiggerichte können Sie das Gericht selbst kochen – die Zutaten sind meist günstiger als das Fertiggericht und auch gesünder.

Saisonales Obst und Gemüse kaufen

Während der Saison sind Obst und Gemüse meist günstiger als importierte Waren. Schauen Sie auch mal auf dem Wochenmarkt vorbei – dort finden Sie meist auch regionale Produkte.

Haben Sie einen Balkon oder einen Garten? Dann versuchen Sie doch mal eigenes Gemüse anzupflanzen. Das schmeckt aus dem eigenen Anbau oft noch viel besser.

Gebrauchtes kaufen

Über Kleinanzeigen oder auf Flohmärken kann man manchmal schöne gebrauchte Ware finden. Nicht nur Kleidung, sondern auch Geschirr, Spielzeug, Haushaltsgeräte, Bücher oder Möbel. So schenken Sie Produkten ein längeres Leben.

Mobilität

Lassen Sie öfter mal das Auto stehen und fahren Sie stattdessen mit dem Fahrrad oder den öffentlichen Verkehrsmitteln oder gehen Sie zu Fuß. Alternativ können Sie auch auf Carsharing-Angebote zurückgreifen oder ein E-Lastenrad mieten.

In unserem Quartier an der Südlichen Furth bieten wir E-Autos und E-Lastenräder zum Ausleihen an.

Einwegbecher vermeiden

70 Einwegbecher für Kaffee oder Tee nutzt und entsorgt statistisch gesehen jeder Deutscher pro Jahr. Trinken Sie Ihren Kaffee stattdessen in der Tasse im Café oder nehmen Sie sich einen Thermobecher von Zuhause mit. Manche Cafés gewähren sogar einen kleinen Rabatt, wenn Sie ihren eigenen Behälter dabei haben.

Weniger Fleisch essen

Die Fleischproduktion ist für mehr Treibhausgase verantwortlich, als der weltweit gesamte Verkehr mit Autos, LKWs, Schiffen und Flugzeugen zusammen. Allein die Produktion von einem Kilo Rindfleisch versucht 36 Kilo COund benötigt 15.000 Liter Wasser. Hier macht es schon einen Unterschied, wenn Sie nur einmal die Woche auf Fleisch verzichten.