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Mehrfamilienhaus an Wolberostraße vor Fertigstellung

Der Neubau an der Wolberostraße ist das erste Projekt, das in diesem Jahr im Rahmen der Bauoffensive der Neusser Bauverein AG, fertiggestellt wird. Im Laufe des Jahres werden weitere Projekte folgen.

Der Neusser Bauverein hat an der Wolberostraße ein modernes Wohngebäude mit 31 bezahlbaren, barrierearmen Wohneinheiten errichtet, die zum 1. Juni 2018 vermietet werden. 29 davon sind öffentlich geförderter Wohnraum, zwei sind freifinanziert. Insgesamt sind in dem viergeschossigen Mehrfamilienhaus 24 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von 51 bis 67 Quadratmetern sowie sieben Drei-Zimmer-Wohnungen mit Wohnflächen von 67 bis 86 Quadratmetern entstanden.

„Die Wohnungen an der Wolberostraße sind für eine besondere Zielgruppe ausgerichtet, den Senioren“, sagt Frank Lubig, Vorstandsvorsitzender der Neusser Bauverein AG. Alle Wohnungen sind barrierearm und altersgerecht konzipiert, zwei davon sind rollstuhlgerecht. „Für das spezielle Wohnraumangebot hatten wir eine sehr hohe Nachfrage“, erklärt Lubig, „für die 31 Wohnungen gab es über 200 Bewerber“. Mittlerweile gibt es für alle Wohnungen aber bereits konkrete Mietinteressenten, mit den kurzfristig die Mietverträge geschlossen werden.

Mit dem Bau an der Wolberostraße erweitert die Neusser Bauverein AG ihren Bestand im Further Süden. Neben Wohneinheiten an der Alemannenstraße und der Adolfstraße grenzt auch das Wohngebäude an der Marienstraße an den Neubau. Letztere Wohngebäude wurden vom Architektenbüro Schmale Architekten konzipiert.

Auch im neuen generationenübergreifenden Quartier in Weckhoven an der Hülchrather Straße wird in diesem Jahr der zweite Bauabschnitt fertiggestellt. Insgesamt entstehen dort 198 öffentlich geförderte und freifinanzierte Wohnungen, einschließlich 24 Appartments für ältere oder gehandicapte Menschen. Begleitend dazu wurden 22 Verkaufseinfamilienhäuser gebaut. Durch die Brandstiftung Ende Dezember in einem der Gebäude, verzögert sich die Fertigstellung von zwei Gebäuden in diesem Bauabschnitt.

Darüber hinaus geht es auch bei der Realisierung weiterer Neubauprojekte voran. Auf dem Alexianer-Areal soll im Juni 2018 mit dem Bau des Initialprojekts an der Nordkanalallee begonnen werden. Dort sollen fünf Wohngebäude mit 59 öffentlich geförderten und freifinanzierten Wohnungen entstehen. Insgesamt sollen bis 2022 beim bislang größten Projekt in der Firmengeschichte auf rund 14 Hektar rund 500 Wohneinheiten entstehen, geplant sind 320 Mietwohnungen sowie 180 quartiersbegleitende Eigentumsmaßnahmen.

Bei der ehemaligen Sauerkrautfabrik Leuchtenberg an der Augustinusstraße sollen in diesem Jahr die Abrissarbeiten beginnen. Hier werden 160 öffentlich geförderte und freifinanzierte Wohnungen in sechs modernen Gebäuden mit autofreien, lichtdurchfluteten, begrünten Innenhöfen entstehen. Für Anfang 2019 ist der Baubeginn geplant.

Auch in Norf geht es in diesem Jahr weiter: Dort wird auf dem rund 27.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Nievenheimer Straße ein Seniorenheim mit 80 Plätzen sowie rund 125 bezahlbare Mietwohnungen und ergänzende Eigentumsmaßnahmen entstehen. Sobald der B-Plan rechtskräftig ist, beginnen dort die Erschließungsarbeiten.

Insgesamt will die Neusser Bauverein AG in den nächsten Jahren über 1000 bezahlbare Mietwohnungen für breite Schichten der Neusser Bevölkerung schaffen.

Pressemeldung vom 22. Februar 2018 (PDF)